FAQ an Mara

I: Ich und mein Ursprung

Ich erzähle eigentlich schon mein ganzes Leben lang Geschichten. Schreiben ist für mich ein Medium. Davor war es Malen. Und davor meine Barbiepuppen.

Geschichten zu erfinden ist meine Art, die Welt zu begreifen, und mir gleichzeitig eigene Welten zu erschaffen. Manche Menschen denken in Zahlen, ich denke in Bildern, Szenen und Dialogen.

Mein großer Traum war es nie, „ein Buch zu veröffentlichen“.
Mein Traum sind die Geschichten.
Sie kommen zu mir und wollen erzählt werden.

Ich wollte nie einfach nur ein Buch schreiben.
Ich wollte eine Geschichte erzählen.

Ich bin ein kreativer Mensch, eine Künstlerin.
Das Schreiben ist mein Medium, um meine Geschichten mit der Welt zu teilen.
Selbst als ich noch malte, mussten all meine Bilder eine Geschichte transportieren.

Mara ist eine Hommage an meine erste Protagonistin, ihren vollständigen Namen verrate ich allerdings noch nicht, da ich plane, diese Geschichte um meinen vierzigsten Geburtstag herum zu veröffentlichen. Sie (und eine Vision von ihr und ihm) ist der eigentliche Ursprung meines Schreibens.

Tarakona bedeutet „Drache“ – mein chinesisches Sternzeichen – in der Sprache meines Traumlandes.
Ich mag es, wenn Dinge eine Geschichte haben. Wenn man sie sich ein wenig erarbeiten muss. Das fühlt sich für mich echter an. Und Geschichten sind nun einmal mein Zuhause.

Meine feste Schreibzeit ist morgens, wenn mein Geist noch frisch und unverbraucht ist.
Die besten Ideen kommen allerdings gern dann, wenn ich überhaupt nicht damit rechne: vor dem Einschlafen, unter der Dusche oder beim Joggen.
Sie fallen mich dann regelrecht von hinten an. Und ich kann nichts anderes tun, als mich zu ergeben und sie aufzuschreiben.

Die offizielle Antwort (auch für die Presse): An meinem Schreibtisch in dem wunderschönen Arbeitszimmer, das mein Mann mir liebevoll eingerichtet hat.
Die ehrliche Antwort: Im Urlaub.
In Italien sitze ich gern mit offenen Fenstern am Esstisch, mit Blick auf Olivenbäume, Tomatensoßenflecken auf der Tischdecke und frischen Pfirsichen vom Markt.
Diese Mischung aus Leben, Chaos und Schönheit bringt meine Gedanken besonders gut zum Fließen.

Vormittags schreibe, plotte oder überarbeite ich.
Nachmittags kümmere ich mich um E-Mails, Social Media, Marketing, Coverabstimmungen und alles, was zum Autorinnenleben dazugehört.
Unspektakulär, und gleichzeitig mein absoluter Traumjob.

Beides, aber eher emotional als technisch.
Die Geschichten kommen zu mir, ich trage sie eine Weile mit mir herum, und irgendwann wollen sie geboren werden.
Ich nenne sie deshalb meine „Kopfkinder“, in Anlehnung an Athene, die aus Zeus’ Kopf geboren wurde.
Ich bin weniger Architektin als Geburtshelferin.

Ich schreibe, solange ich etwas zu geben habe.
Ist der Tank leer, sammle ich neue Lebenspunkte: Erlebnisse, Gespräche, Eindrücke.
Manchmal ist Ebbe. Dann lege ich mich innerlich an den Strand und tanke Sonne.
Auch das gehört dazu.

II: Mein kreativer Prozess

III: Meine Bücher und Themen

Mich beschäftigen Fragen, die so lange zu mir zurückkehren, bis ich für mich eine Antwort finde.
Eine davon ist: Gibt es für jeden Menschen diese eine, wahre Liebe?

Ich denke dabei oft an Platons Mythos der Kugelmenschen, an die Vorstellung, dass wir einst vollständig waren und seitdem nach unserer anderen Hälfte suchen.

In meinen Geschichten geht es außerdem darum, was wir bereit sind, für diese Liebe zu tun.
Was wir opfern. Wo unsere Grenzen liegen. Und wie dunkel es werden kann, wenn Liebe zur stärksten Motivation unseres Lebens wird.
Viele meiner Figuren sind gefangen, körperlich oder seelisch. Für mich ist das ein Spiegel unserer Gesellschaft.

Und meine Geschichten handeln davon, was passiert, wenn ein Mensch den Mut findet, sich zu befreien und zu dem zu werden, der er tief im Inneren immer war.

Alles. Nicht als konkrete Autobiografie, sondern als Essenz.
Ich bin wie ein Mixer: Alles, was ich erlebe, lese, fühle und beobachte, wird püriert und fließt irgendwann in meine Geschichten ein.
Man kann kein außergewöhnliches Buch schreiben, wenn man nur ein gewöhnliches Leben führt, davon bin ich überzeugt.

Das ist ungefähr so, als würde man fragen, welches Kind man am meisten liebt.
Jedes Buch steht für eine Lebensphase, eine Frage oder eine innere Bewegung.
Mein allererstes Buch, das ich erst später veröffentlichen werde, hat allerdings einen besonderen Platz in meinem Herzen.
Es hat mir gezeigt, dass ich Geschichten nicht nur träumen, sondern auch zu Ende bringen kann.

Je nach Projekt. Urban Fantasy geht meist schneller als High oder Dark Fantasy mit komplexem Worldbuilding.
Grob gesagt: zwischen vier Monaten und anderthalb Jahren.

Nicht nur Bücher. Eine meiner frühesten prägenden Erinnerungen ist der Anime Georgie.
Drama, komplexe Figuren, Geheimnisse, verbotene Liebe … offenbar war mein Geschmack schon sehr früh festgelegt.

Ich schreibe für Leser, die, genau wie ich, immer ein bisschen mehr wollen.
Mehr als nur Romance.
Mehr als nur Fantasy.
Mehr als nur Dunkelheit oder Leidenschaft.

Ich liebe Geschichten, die Gefühle, Spannung, Tiefe, Romantik und einen Hauch Übersinnliches vereinen.
Als ich gemerkt habe, wie selten ich genau diese Mischung finde, habe ich beschlossen, sie selbst zu schreiben.

Meine Bücher verbinden New Adult, Dark Romance und Urban Fantasy. Für alle, die sich verlieren, fühlen und gleichzeitig in andere Welten eintauchen möchten

Ich wünsche mir, dass Leser zwischen der ersten und der letzten Seite komplett abtauchen und ihren Alltag vergessen.
Dass sie das Gefühl haben, die Welt ist größer, als sie dachten.
Und dass sie den Glauben mitnehmen, dass Veränderung möglich ist. Wenn man bereit ist, den ersten Schritt zu gehen.

IV: Lesen & Wirkung

V: Fun Facts about Mara

Zum Schreiben zündet sie immer eine Lemon-Lavender Kerze an, ohne die sie kein Wort zu Papier bringt.

Wenn in ihrem Arbeitszimmer kein tropisches Klima herrscht, wird sie krank.

Schreiben ohne Cappuccino oder einer heißen Zitrone mit Kastanienhonig? Ihr wisst, wo die Tür ist …

Ich hatte nie eine Lieblingsfarbe, bis meine Tochter mit vier Jahren lila auswählte. Ihre hat sich inzwischen geändert, meine ist sie geblieben #WeilUnsereKinderUnsManchmalAmBestenKennen

Wenn ich in einer Wassertemperatur bade, in der andere Eier kochen, muss ich Sprudelwasser dazu trinken, sonst sterbe ich.

In Streitmomenten bin ich oft sprachlos, führe das Gespräch später aber noch einmal… sehr ausführlich. (Leider nur mit mir selbst.)